Die KB! Tulla wünscht ein erfolgreiches und spannendes Winter- semester 2011/12!
Unsere Geschichte
| Zwanzig Studenten der Technischen Hochschule Karlsruhe gründeten den "Akademischen Bauingenieur-Verein zu Karlsruhe". Zweck des Vereins war damals wie heute, "durch gegenseitige Anregung und Unterstützung die wissenschaftliche Bildung seiner Mitglieder zu fördern und sie in einer Gemeinschaft zu vereinen". | 1893 | |
| 1896 | Der Verein gab sich den Namen "Akademischer Ingenieurverein Tulla" nach Johann Gottfried Tulla, Ingenieur-Oberst im Dienste des Großherzogs Karl Friedrich von Baden. Die Mitglieder führten das Prinzip des Lebensbundes ein und tragen seither die Farben braun-weiß-grün. Außerdem wurde das Wappen und der Zirkel eingeführt. Als Ignenieure gaben sie sich den Wahlspruch mens agitat molem - Es ist der Geist, der die Materie bewegt. | |
| Einweihung unserer Hütte im Schwarzwald und Gründung des Vereins Tulla-Hütte e.V. zu ihrer Erhaltung. | 1909 | |
| Auf dem Weg zur Burschenschaft wurde das sog. Fachprinzip abgelegt und der Name "Akademische Ingenieur - Verbindung Tulla" angenommen. | 1912 | |
| 1926 | Umbenennung des A.I.V. Tulla in Karlsruher Burschenschaft Tulla. Von der Notwendigkeit, einem Dachverband anzugehören, überzeugt, wurde die Karlsruher Burschenschaft Tulla im Jahre 1927 Proband in der Deutschen Burschenschaft und vier Jahre später erfolgte dann die endgültige Aufnahme. | |
| Durch die Machtergreifung Hitlers und der damit einhergehenden Suspendierung der Aktivitias, um der Eingliederung in den NSDStB zu entgehen, wurde die Aktivitas, zusammen mit der Aktivitas der Karlsruher Burschenschaft Arminia, in der Kameradschaft "Sycha" später "Scharnhorst" weitergeführt. | 1936 | |
| 1947 | Jedoch schon im Juni 1947 gründeten junge Studenten mit Kriegserfahrung nach der Zerstörung unserer Städte und akademischer Einrichtungen, zum Teil nach Gefangenschaft, im Vertrauen auf ihre Energie und der Bedeutung gemeinsamer Anstrengung unsere "Tulla" wieder neu. Trotz des Zusammenbruchs Deutschlands war ihnen ihr Idealismus geblieben. Gerade wegen der materiellen Not war ihnen bewusst, dass Zusammenarbeit in einem Bund mit einer gemeinsamen Idee für den Wiederaufbau des Staates und damit ihres zukünftigen Lebens die besten Voraussetzungen bietet. | |
| Dieses Jahr kann als Höhepunkt der vorangegangenen Bemühungen angesehen werden, vor allem durch die Einweihung unseres Verbindungshauses in der Waldhornstraße, welches durch gemeinsame Anstrengungen erworben und umgebaut wurde. | 1959 | |
| Nachdem die Deutsche Burschenschaft einen eher rückwärts gerichteten Kurs eingeschlagen hat, trat die KB Tulla aus dem Dachverband aus. | 1996 | |
| Inzwischen hatten einige Burschenschaften die Neue Deutsche Burschenschaft mit zeitgemäßen Zielen gegründet. Die Karlsruher Burschenschaft Tulla ist diesem Weg gefolgt und seit 1997 Mitglied der Neuen Deutschen Burschenschaft. | 1997 | |
| 2004 | Übernahme des Vorsitzes der Neuen Deutschen Burschenschaft, ein für uns sehr ehrenvolles Amt. Das in uns gesetzte Vertrauen konnten wir mit einem gelungenen Vorsitzjahr begleichen. |